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Fahrradcodierung  -  besserer Schutz vorm Fahrradklau
Die Polizei in Bergisch-Gladbach entwickelte Anfang der 1990er Jahre einen Code zur Fahrrad-Kennzeichnung. Seit 1993 wird dieses Codiersystem in Bergisch-Gladbach eingesetzt. Bereits ein Jahr später gingen die Fahrraddiebstähle dort um 20 Prozent zurück. Gleichzeitig verdoppelte sich die Aufklärungsquote. Andere Polizeidienststellen machten ähnlich positive Erfahrungen. Seitdem hat sich dieses System bundesweit durchgesetzt.
Auch der ADFC Norderstedt veranstaltet seit 1996 Fahrradcodierungen. Mittlerweile haben sich diverse Fahrradhändler eigene Codiermaschinen angeschafft.
Der ADFC und die Kommission Polizeiliche Kriminalitätsvorbeugung (KPK) empfehlen das Bergisch-Gladbacher Codiersystem aufgrund seiner überzeugenden Vorteile:
  • Es kommt ohne zentrale Datenbank aus, denn der Code ergibt sich aus dem amtlichen Straßenschlüssel, der dem Einwohnermeldeamt und der Polizei vorliegt.
  • Der Besitzer eines gestohlenen Fahrrads kann über den Code ermittelt werden. Ein aufgefundenes oder sichergestelltes Rad kann dem Besitzer zurückgegeben werden.
  • Potenzielle Fahrraddiebe werden abgeschreckt, da sie bei einer Kontrolle sofort auffallen. Der Weiterverkauf eines gestohlenen Fahrrads mit Codierung ist ohne Eigentumsnachweise kaum möglich.
So sieht die Fahrradcodierung nach dem Bergisch-Gladbacher System aus:
Auf der rechten Seite des Sitzrohres wird mit einer speziellen Maschine eine Ziffern- und Zahlenkombination eingraviert, die Wohnort und Namen des Besitzers in verschlüsselter Form darstellt.  
Ein Beispiel für den Code:  
SE063-060988BZ
SE063 = Kreis Segeberg, Stadt Norderstedt
           0609 = amtlicher Zifferncode für den Straßennamen
                  88 = Hausnummer
                      BZ = Initialen des Besitzers
Die einzelnen Codes können regional leicht differieren, entsprechen aber den Daten, die Polizei und Kommunalbehörden vertraut sind.
Für Fahrradbesitzer, die häufig umziehen oder ihr Rad in absehbarer Zeit verkaufen möchten, ist das Codiersystem nur eingeschränkt geeignet, da es auf Wohnadresse und Initialen des Besitzers basiert.
Nach Umzug oder Verkauf sollte der Besitzer eines codierten Rades einen Eigentumsnachweis mitführen, zum Beispiel Anmeldebestätigung der Meldebehörde oder Kaufvertrag.
Unkonventionelle Rahmenformen bei "Fullys", Liegerädern oder Fahrradanhängern erschweren teilweise das Codieren.
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